| Deutsches
Sportpferd im Einheitstyp. Stark von hannoverschen, westfälischen,
Oldenburger und Holsteiner Hengsten geprägt, daher im Exterieur diesen
Rassen ähnlich. Kräftiges, harmonisches Warmblut mit oft bedeutendem
Kaliber, bei knapp mittlerer Größe. Ansprechender Kopf, gut geformter Hals,
der etwas kurz und kräftig sein kann. Kräftige Schulter, kompakter Rumpf,
muskulöse Kruppe. Stabiles Fundament bei guter Knochenstärke, kräftige
Gelenke, kein Behang. Alle Grundfarben, Abzeichen.
Wie bei vielen Zuchtgebieten in grenznahen Lagen war auch die Geschichte
der Zweibrücker Pferdezucht wechselvoll. Bereits im 16.Jh. hatte hier eine
erfolgreiche Klosterzucht bestanden, im Jahre 1755 gründete Herzog Christian
IV. das Gestüt Zweibrücken. Während der Napoleonischen Kriege wiederholt
nach Frankreich und zurück verlagert, wurde es in den Freiheitskriegen der
Pferde beraubt, konnte abert, wurde es in den Freiheitskriegen der
Pferde beraubt, konnte aber 1816 wieder eröffnen. Im Krieg 1945 durch Bomben
zerstört, wurde das Gestüt wiederaufgebaut, ereichte aber seine frühere
Bedeutung nicht mehr. In jüngerer Zeit Aufschwung der Sportpferdezucht durch
Einkreuzung aus anderen Hochzuchtgebieten, vor allem über den Zangersheider
Privathengst Alexis Z. |