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Kleines, seltenes, japanisches Pony, in der Regel fuchsfarben. Langer Kopf
mit gut gesetzten Augen und verhältnismäßig kleinen Ohren. Der Hals ist kurz
und dick, die Schulter eher gerade, langer Rücken, schwache Hinterhand, oft
gerade Kruppe mit hoch angesetztem Schweif. Gliedmaßen häufig bodenweit
gestellt, Hufe oft mit zu steiler Zehe, aber immer mit sehr hartem Hufhorn.
Über den Ursprung des Yonaguni Pferdes weiß man wenig. Die Pferde in Japan
kann man in zwei Gruppen einteilen, in die größeren Exemplare von Hokkaido
und in die kleineren Rassen, wie die Yonagunis. Viele Fachleute sind davon
überzeugt, dass die kleinen Pferde vor über 2.000 Jahren von den südlichen
Inseln zur Zeit der Jomon-Kultur auf die Insel gebracht wurden. Professor
Ken Nozawa von der Kioto Universität erklärte 1983, dass die
charakteristischen Gene der Rasse auf die Verwandtschaft mit dem Cheju Pony
in Südkorea schließen lassen.In der Vergangenheaft mit dem Cheju Pony
in Südkorea schließen lassen.In der Vergangenheit gehörte zu jedem Haushalt
ein Pferd, das für alle anfallenden Arbeiten verwendet wurde. Als 1939 alle
Pferdezuchten verpflichtet wurden, mit Hilfe von „Verstärker-Hengsten"
größere Pferde für die Bedürfnisse des Militärs zu züchten, wurden die
Yonaguni Ponys auf ihrer entlegenen Insel davon ausgenommen und dadurch rein
bewahrt. Durch die moderne Technik verliert das Pferd drastisch an
Bedeutung. Heute sieht man nur noch wenige Farmer mit Ponys arbeiten. Das
Pony, das einmal zum Alltag der Inselbewohner gehörte, ist ein kostbares
Kulturgut geworden. |