| Nützliches
Kleinpferd; breiter, gerader Kopf auf starkem Hals mittlerer Länge.
Kräftiger Rumpf mit breitem Rist Lind Rücken, guter Tiefe und Breite sowie
ausladender Hinterrippe. Sehr trockene, widerstandsfähige Beine mit klaren
Sehnen und Gelenken. Harte, kleine Hufe, kaum Behang. Abgeschlagene,
muskulöse Kruppe, häufig hinten eng bzw. kuhhessig gestellt. zumeist Falben,
Braune, Mausgraue mit Primitivabzeichen.
Diese zur großen Gruppe der osteuropäischen Primitivpferde gehörende
Rasse ist wegen ihrer Ausdauer und Genügsamkeit begehrt und vermutlich nahe
mit dem Estnischen und Finnischen Klepper verwandt. Auf der Basis
einheimischer Stuten, die wohl weitgehend dem Typ des Konik oder Tarpan
entsprachen, entst wohl weitgehend dem Typ des Konik oder Tarpan
entsprachen, entstand durch Einkreuzung von finnisch-estnischen Kleppern
unter den Zaren Alexis Michailowitsch und Peter dem Großen ein qualitativ
besseres Wirtschaftspferd von außerordentlicher Härte. Nach dem
Ursprungsgebiet unterscheidet man die Obwinskis und Kasanskis, erstere aus
dem Gebiet entlang der Obwa, letztere aus der Gegend um Kasan. Besonders die
Obwinskis führen einen erheblichen Anteil Klepper-Blut, das wiederum durch
Orientalen und Ardenner beeinflusst wurde. |