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Mittelgroßer, gefälliger Kaltblüter. Gut geschnittener, nicht zu großer Kopf
mit geradem Profil und breiter Stirn. Kraftvoll angesetzter, kurzer und
muskulöser Hals, langer Widerrist, gute Schulter, kräftiger Rumpf mit
breiter, tiefer Brust und guter Gurtentiefe (184 cm), kräftiger Rücken -
mitunter leichter Senkrücken - mit kurzer, gerader Lende und gut geformter,
muskulöser Kruppe. Stabiles, trockenes, kurzes Fundament (21,5 cm
Röhrbeinumfang) mit gesunden Hufen. Kräftiges, volles Langhaar, aber wenig
Behang. Vor allem Braune, Hellbraune, Füchse und Falben.
Die Rasse entstand auf der Basis der einheimischen
„Waldpferde&qfy">Die Rasse entstand auf der Basis der einheimischen
„Waldpferde" im nördlichen Osteuropa, die man Anfang dieses Jahrhunderts mit
Dolepferden (Gudbrandsdaler), Ardennern, Brabantern und anderen Rassen
kreuzte. Die Entwicklung der Rasse wurde vom Dolepferd am stärksten
beeinflusst. Durch gezielte Selektion und Rückpaarung wurde zur Reinzucht
übergegangen. Die inzwischen konsolidierte und rein gezüchtete Rasse
unterscheidet die Typen „mittelgroß" und „groß". Es gibt sechs Linien, vier
Stutenfamilien und 27.560 rein gezogene Pferde in der 1980 insgesamt 93.040
Pferde zählenden Population. Bis dahin waren 135 Hengste und 616 Zuchtstuten
im Stutbuch eingetragen. |