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Schlankes, Hochgewachsenes, harmonisch gebautes Pferd. Leichter, trockener
Kopf mit geradem oder konvexem Profil. Schön getragener mittellanger hals,
deutlicher Widerrist, schräge Schulter, langer Rücken mit guter Sattellage
und schräger Kruppe. Stabiles, trockenes Fundament, gut entwickelte, lange
Gliedmaßen, gute Hufe. Feines Langhaar. Goldbraune, Braune, Füchse, Schimmel
und Rappen
Der Turkmene ist eine der Rassen, die im Iran für einen bestimmten Zweck
entwickelt und gezüchtet wurde, wie Historiker und Archäologen
übereinstimmend belegen können. Es war das Pferd für Kriegszüge,
Pferderennen und Reiterspiele. Überreste von Turkmenischen Pferden wurden z.
B. im Altai Gebirge in den Gräbern von Skythen gefunden. Im 8. -10.
Jahrhundert war die Garde der Kalifen mit Turkmenen beritten. Vieles deutet
auch darauf hin, dass nicht der Araber allein die Entwicklung des modernen
Vollblutpferdes beeinflusst hat, sondern auch der Turkmene. In seiner über
2.000 Jahre alten Geschichte hat die Rasse enorm viel Lob für die
sorgfältige, selektive Zucht erhalten und ist wegen ihrer Schnelligkeit,
Ausdauer, Lebenskraft und Intelligenz begehrt. Aus dem Turkmenen haben sich
verschiedene Linien und Schläge entwickelt. Die bekanntesten sind der
Achal-Tekkiner und der Jomud. Die Rasse und ihr Kulturerbe stehen unter dem
Schutz der National Horse Society of Iran. |