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Ein schönes Pferd mit großem Gehvermögen im Typ des Gelderländer Pferdes mit
Adel, viel Hals, gutem Widerrist, trockenem Fundament und hoher Trabaktion.
Vor allem Füchse mit Blesse und weißen Beinen, aber auch Braune,
Sabino-Stichelhaar-Schecken und Rappen mit Abzeichen, selten Schimmel.
Das Tuigpaard wird nicht nur in den verschiedenen Anspannungsarten, sondern
auch an der Hand und in verschiedenen, streng reglementierten Klassen
vorgestellt. Charakter, Temperament, Gesundheit und Umgänglichkeit tragen
zur Beliebtheit des Tuigpaard bei.
Als sich nach 1960 die Warmblutpferdezucht mehr und mehr
nur auf die Reitpferdezucht verlegte, setzten sich engagierte
niederländische Züchter für die Erhaltung des ursprünglichen „Gelderse" ein.
Durch Selektion innie Erhaltung des ursprünglichen „Gelderse" ein.
Durch Selektion innerhalb der Population und durch Einkreuzung von
Hackney-Saddlebred-Horse-Blut eritstand das Tuigpaard. Ein Wort, das sich im
Grunde genommen nicht übersetzen lässt, da es urholländisch ist und ein
Pferd „das gut im Geschirr steht" bedeutet. Die bekanntesten in der
Tuigpaardzucht verwendeten Hengste sind der Hackney Cambridge Cole und
Renovo und die American Saddlebreds Hollands Golden Boy und hnmigrant. Durch
das Zuchtreglement ist genau festgelegt, wie hoch der Prozentsatz
Hackneyblut sein darf. Fohlen mit mehr als 50% Hackneyblut, bezogen auf
Eltern und Großeltern, werden nicht registriert. |