| Besonderheiten: |
Der „Traktor" unter den französischen Kaltblütern
besticht durch seine gewaltige Zugkraft, seinen ausgeglichenen Schritt und
einen bemerkenswert kraftvollen, raumgreifenden Trab sowie seinen
gutmütigen, freundlichen Charakter. |
| Ein großrahmiger und
massiver Kaltblüter; ein Vetter des Belgischen Kaltbluts mit harmonischen
Körperproportionen. Der Trait du Nord ist jedoch stärker, gedrungener und
muskulöser als der Ardenner. Schwerer, breitflächiger Kopf mit geradem
Profil und quadratischem Maul, niedriger, flacher Stirn, auffälligen
Augenhöhlen und kleinen, spitzen Ohren. Dicker, schwerer Hals, der gut mit
der gewaltigen Schulter verbunden ist; breiter, tiefer Rumpf, kurzer, gut
bemuskelter Rücken mit sehr muskulöser Lende, breite, runde, mächtige
Kruppe. Kräftige Gliedmaßen, wie „kleine Eichen", mit leichtemtige
Kruppe. Kräftige Gliedmaßen, wie „kleine Eichen", mit leichtem Behang,
verhältnismäßig kleine Hufe. Vor allem Braune und Rotschimmel mit hellem
Langhaar
Leider wird er heute eher als Fleischlieferant als für den schweren Zug
gezüchtet. Zuchtgeschichte: Er ist der "große, starke Bruder" des Ardenners,
der zu Beginn des 20. Jh. dem Wunsch nach mehr Größe, Masse und
Knochenstärke entsprang. Die Einkreuzung von Belgischem Kaltblut und
Boulonnais-Blut brachte das gewünschte Modell, so dass die neue Rasse ab 1910
selbständig geführt werden konnte. Ein Zuchtbuch wurde 1919 eröffnet. Doch
wurde die heutige Rassebezeichnung erst ab 1965 verbindlich. Das Auxois
Pferd wurde stark durch ihn beeinflusst, wie die große Ähnlichkeit beider
Rassen auch zeigt. |