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Williger, zugkräftiger, ausdauernder Gebirgs-Kaltblüter
mit raumgreifenden Gangarten, der vor allem in der Land- und Forstwirtschaft
und heute zunehmend auch als Wagenpferd im Freizeitbereich eingesetzt wird |
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Harmonischer, mittelschwerer, trockener Kaltblüter. Derber Kopf mit kleinen,
weit gesetzten Ohren, freundlichen Augen. Kurzer, Gutbemuckelter Hals,
muskulöse, schräge Schulter, breiter, tiefer Rumpf mit guter Rippenwölbung,
kräftige Hinterhand mit abfallender, oft leicht gespaltener Kruppe. Starkes,
stabiles Fundament. Kräftiges Langhaar. Vor allem Braune, Dunkelbraune,
Rappen vorherrschend.
Die Zuchtgeschichte des Slowenischen Kaltblüters ist eng reit der
Pferdezucht des alten Österreich und speziell mit der des Norikers und des
Muraközer (Murinsulaner) verbunden. Auch Belgisches Kaltblut, Percherons und
Schleswiger wurden eingekreuzt, bis schließlich zur Reinzucht übergegangen
wurde. Die gut organuzt, bis schließlich zur Reinzucht übergegangen
wurde. Die gut organisierte Zucht mit den Gestüten Presov und Samorin und
mit eigenem Stutbuch umfasst einen Bestand von etwa 1.500 eingetragenen
Zuchtstuten und gut 100 Hengsten, darunter immer auch einige
Original-Noriker. Eine alljährlich stattfindende Fohlenversteigerung in Ptuj
an der Dran zeugt vom Interesse an der Rasse. Sie wird im gebirgigen
Slowenien für die Land- und Forstwirtschaft als geländegängige Zugkraft noch
lange Zeit unverzichtbar bleiben. Die Zuchtleitung hat ihren Sitz in
Ljubljana. |