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Stämmiges Gebirgspferd. Fuchsfarben mit hellen Mähnen dominieren, aber auch
Braune, Rappen und Falben. Verhältnismäßig großer Kopf mit breiter Stirn;
kurzer, kräftiger Hals, gut gelagerte Schulter, kräftiger, tiefer Rumpf mit
geradem Rücken und schräger Kruppe. Kräftiges Fundament mit trockenen
Gliedmaßen und harten Hufen.
Die neue Rasse besteht aus veredelten Nachkommen einer ursprünglich seit ca.
50 Jahren in der Tschechoslowakei gezüchteten Rasse. Die Zucht wird seit
1950 im Gestüt Muran erfolgreich fortgeführt. Es ist eine Kreuzungszucht auf
der Basis von Huzulen aus dem ehemaligen Militärgestüt Presov. 136
HuzulenStuten und 10 Huzulen-Hengste bildeten die Stammherde, deren
Nachzucht man vor allem mit Haflinger-Hengsten kreuzte, darunter die Hengste
Mikado 1956 v. Massino 1927, Starost 1957 von runter die Hengste
Mikado 1956 v. Massino 1927, Starost 1957 von Student 1927 und Norton 1956
v. Nibbio 1920. Die daraus entstandenen Stuten wurden mit Noriker-Hengsten
belegt. Die zeitweilige Verwendung von Fjord Hengsten bewährte sich nicht.
Das Ergebnis ist heute ein allen forstwirtschaftlichen Belangen gerecht
werdendes Gebirgspferd. Die Pferde leben in halbwilden Herden auf
ausgedehnten Bergweiden in 1.200 bis 1.400 m Höhe und werden auch bei
Temperaturen von -30° nicht in den Stall gebracht. |