| Kleines,
schmal gebautes Pony. Kopf mit geradem Profil, breiter Stirn, kleinen, weit
auseinander stehenden Ohren, großen, wachen Augen und weiten Nüstern.
Kurzer, zum Hirschhals neigender Hals; langer Rumpf mit gerader Rückenlinie
und abfallender Kruppe mit tiefem Schweifansatz. Feine, trockene Gliedmaßen
mit kräftigen Gelenken und dunklen, sehr harten Hufen. Auffällig sind die
steile Schulter, die schwache Hinterhand und die kuhhessige Stellung der
Hinterbeine. Volles, sehr langes Langhaar, aber wenig Behang. Vor allem
Schimmel, daneben aber auch Braune und Falben, oft mit Aalstrich und
Zebrastreifen
Das kleinste griechische Pony lebt seit vielen Jahrhunderten halbwild auf
der gebirgigen Insel in der Ägäis. Seit jeher wurde es nach Bedarf in den
Sommermonaten für die Feldarbeit und als Tragtier verwendet, und im Winter
wieder in die Berge entlassen. Die harten Lebensbedingungen erklären nicht
wieder in die Berge entlassen. Die harten Lebensbedingungen erklären nicht
nur die Kleinwüchsigkeit der Skyros Ponys, sondern auch ihre Genügsamkeit
und Zähigkeit. Die um 1970 auch auf die Insel vordringende Mechanisierung
verdrängte die Ponys. Da sie nicht mehr benötigt wurden, ging das Interesse
an der Zucht so stark zurück, dass die uralte Rasse, deren Herkunft
unbekannt ist, vom Aussterben bedroht ist. Die Universität Thessaloniki
fördert ein Zuchtprogramm, um die Rasse zu erhalten.
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