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Edles, athletisches, großrahmiges Sportpferd. Ausdrucksvoller Kopf, gut
aufgesetzter Hals, markanter Widerrist, starke, gut gelagerte Schulter,
kräftiger, elastischer Rücken, gut ausgebildete Hinterhand mit muskulöser
Kruppe. Korrektes Fundament mit gut markierten Sehnen und Gelenken sowie
gesunden, korrekten Hufen. Alle Grundfarben, vor allem Braune und Füchse.
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Die Pferdezucht hat in der Schweiz eine sehr alte Tradition. Schon im
Mittelalter war das Kloster Einsiede] durch die Qualität seiner Pferde
berühmt. Einsiedler waren über die Grenzen der Schweiz hinaus geschätzt und
als „Cavalli della Madonna" begehrt. lm Emmental, Berner Oberland und im
waadländischen Les Ormonts gab es bis Mitte des 19. Jh. eine Fahr- und
Reitpferdezucht mit zähen, eher kleinen, vorwiegend rappfarbenen Pferden.
Wie in allen westeuropäiskleinen, vorwiegend rappfarbenen Pferden.
Wie in allen westeuropäischen Ländern nahm auch in der Schweiz um 1960 das
Interesse an der Zucht eines Reit- und Sportpferdes zu. Das Eidgenössische
Gestüt kaufte deshalb in Frankreich, Schweden und Deutschland jedes Jahr
bewährte Warmbluthengste als Veredler für die Pferdezucht der Schweiz, die
mit Stuten der alten Landesstämme und importierten Stuten angepaart wurden.
Durch sorgfältige Zuchtplanung und über verschiedene Selektionsstufen,
einschließlich Stationsprüfungen, wurde die Schweizer Reitpferderasse
geboren. Auch der Erfolg ist mit Gauguin de Lully im Dressursport und mit
Walido sowie Oree de la Brasserie im Vielseitigkeitssport nicht
ausgeblieben. |