|
Sehr einheitliches, kleines Kaltblutpferd, im Typ etwa
zwischen Haflinger und Noriker stehend. Kleiner, eleganter Kopf mit kleinen
Ohren und feinem Maul. Langer, gut geschwungener und bemuskelter Hals mit
üppiger Mähne und Stirnschopf. Schräge, lange Schulter, wenig Rist.
Kräftiger Rücken, kompakter,. runder Rumpf mit genügend Breite, doch
geringer Tiefe. Lange, leicht abfallende und sehr gut bemuskelte Kruppe,
tiefer Schweifansatz. Trockenes Fundament, kleine Hufe, wenig Behang.
Füchse in dunklen Schattierungen, helles Langhaar
Schon früh begann man im Schwarzwald, die norischen
Pferde den speziellen Verhältnissen entsprechend zu selektieren und
anzupassen, wobei Wendigkeit, Robustheit und Genügsamkeit mehr zählten als
Masse oder Gewicht. Durch Einkreuzung kleiner Ardenner wurde dieser Ty
Masse oder Gewicht. Durch Einkreuzung kleiner Ardenner wurde dieser Typ
gefestigt, erst um die Jahrhundertwende strebte man größeres Kaliber an.
Diverse Einkreuzungen erwiesen sich als untauglich, nur der Rheinische
Hengst Deutschritter bewährte sich; daneben wurde der rein gezogene
Schwarzwälder Mittler zum bedeutendsten Linienbegründer. 1896 wurde die
Schwarzwälder Pferdezuchtgenossenschaft gegründet, die sich der Typerhaltung
und Verbesserung widmete. Im baden- württembergischen Haupt- und Landgestüt
Marbach befinden sich stets auch einige Zuchthengste dieses Schlages.
|