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Gerader, trockener Kopf, leichtes Genick, langer und
schlanker Hals. Gut ausgeprägter Rist, lange, schräge Schulter. Rumpf tief,
schmal, etwas aufgeschürzt, manchmal mangelhaft geschlossen. Kräftiger,
gerader Rücken; lange, schräge Kruppe mit guter Bemuskelung und tief
angesetztem Schweif. Trockenes, etwas leichtes Fundament, dabei sehr hart
und genügend korrekt, mit kleinen, harten Hufen. Klare Sehnen und Gelenke,
kein Behang, oft lange Röhren. Farbe: zumeist Braune und Füchse,
selten Rappen und Schimmel.
Bereits die Sarazenen sollen während ihrer Herrschaft
über Sardinien im 15. Jh. zahlreiche Pferde berberischer und arabischer
Herkunft zur Verbesserung des einheimischen Ponys eingekreuzt haben. Anfang
des 16. Jahrhunderts gründete Ferdinand der Katholische (1452-1516) ein
Gestüt spanischer Pferde naete Ferdinand der Katholische (1452-1516) ein
Gestüt spanischer Pferde nahe Abbasanta und stellte die dort gezogenen Tiere
den Züchtern zur Verfügung. 1908 wurde erneut arabisches Blut eingekreuzt,
später setzte man vermehrt Vollblüter ein. Die wohl beste Zucht befindet
sich nahe der punisch - römischen Ausgrabungsstätte Nora, im Besitz der
Turnierreiterin Donna Musio Scanno. Pferde dieser Zucht waren unter dem
österreichischen Offizier Peter Lichtner - Hoyer international erfolgreich.
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