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Der recht uneinheitliche Pferdebestand Siziliens wird in
zwei Schläge unterteilt, die beide einen mehr oder weniger ausgeprägten
orientalischen und/oder spanischen Einfluss aufweisen. Edler, ansprechender
Kopf mit lebhaftem Ausdruck. Langer und gut geschwungener Hals, der einer
schrägen, kräftigen Schulter entspringt. Flacher Rist, kräftiger, kurzer
Rücken, kompakter Rumpf mit guter Tiefe, dabei oft schmal. Rundliche, leicht
abfallende Kruppe mit guter Bemuskelung, tiefer Schweifansatz. Klares,
trockenes Fundament, harte Hufe.
Bei den meisten italienischen Zuchten könnte man von
einem iberisch beeinflußten Anglo-Araber sprechen. Der Siciliano wird um
Catania, Siracusa und Ragusa als leichter, arabisierter Typ gezogen, im
Landesinneren kommt ein kompakterer Typ vor, der ein etwas unausgeglichenes
Wesen aufweisen soll. Der Sanfratellano (Pferd aus San Fratello) wird um
Wesen aufweisen soll. Der Sanfratellano (Pferd aus San Fratello) wird um
Messina in halbwilden Beständen gehalten. Die harte Aufzucht ließ ein
besonders robustes und ruhiges Pferd entstehen, das sich auch als Tragtier
eignet. Zusammen reit dem ähnlichen Sarden und Maremmano sind die
sizilianischen Rassen an der Schaffung des Italienischen Reitpferdes
beteiligt, das eine neue, einheitliche Rasse darstellen soll und derzeit
etwa 4000 eingetragene Tiere umfasst.
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