|
Mittelrahmiges, praktisches Wirtschaftspferd, kompakt und
robust. Kleiner, trockener Kopf mit feinen Ohren. Kurzer, mächtiger und
schön geschwungener Hals, der hoch aufgesetzt einer schrägen, langen
Schulter entspringt. Niedriger Rist und breiter, kurzer Rücken, manchmal
eingesattelt. Überbaute, runde Kruppe, leicht abgeschrägt und bestens
bemuskelt. Tonniger Rumpf mit genügend Tiefe und Breite. Trockene
Gliedmaßen, kurz und stabil mit wenig Behang und harten, eher kleinen Hufen.
Meist Füchse und Braune.
Schon um 1850 wurden im europäischen Teil Russlands zur Verbesserung der
heimischen Arbeitspferde systematisch Stuten mit Hengsten der Rassen
Orlow-Traber, Percheron, Brabanter und Ardenner gekreuzt. Die Resultate
waren ausgezeichnet, besonders die belgischen und später die schwedischen
Ardenner beeichnet, besonders die belgischen und später die schwedischen
Ardenner bewährten sich. Schon 1900 konnte der Hengst Harawai auf der
Weltausstellung von Paris als "Russischer Ardenner" eine Goldmedaille
gewinnen. 1923 standen im Gestüt Alexandrow noch 50 Hengste und 170 Stuten,
die den Fortbestand garantierten. Erneuter Aufschwung und 1952 Registrierung
der wieder belebten Rasse als Russisches Kaltblut. Je nach Bedarf werden
etwas kleinere oder größere Schläge gezogen. Sehr weit verbreitet und wegen
seiner Qualitäten beliebt.
|