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Dem Belgier ähnliches, praktisches Kaltblut. Bei gut
mittlerer Größe sehr kräftig und zugstark. Großer, gerader Kopf, lange Ohren
und gute Augen. Kurzer, dabei wohlgeformter und sehr starker Hals. Lange,
schräge Schulter, wenig Rist, enorm breite und tiefe Brust. Tonniger Rumpf,
Rücken oft etwas matt. Kompakte Hinterhand mit starker Bemuskelung,
abfallende Spaltkruppe, gute Winkelung. Korrektes und überaus starkes
Fundament, derbe Gelenke, kräftige Sehnen, deutlicher Behang; harte,
mittelgroße Hufe. Ausschließlich Füchse, Braune und Rotschimmel
Im Rheinland waren zwei alte kaltblütige Landschläge zu
Hause, der Gelderländer und der Eifeler. Nachdem die Einkreuzung von
diversen schweren Warmblütern, später auch englischen Kaltblütern, der Zucht
keine Verbesserung gebracht hatte, stellte das Lltblütern, der Zucht
keine Verbesserung gebracht hatte, stellte das Landgestüt Wickratz (gegr.
1839) belgische Beschäler auf, und auch die Züchter importierten belgische
Stuten in großer Zahl. 1892 wurde das Rheinische Pferdestammbuch auf der
Basis dieser belgischen Linie begründet, und noch zwischen den Weltkriegen
war das Rheinland eines der bedeutendsten Lieferanten erstklassiger
Zugpferde. 1949 zählte man noch 26000 Zuchtstuten, heute sind noch einige
Dutzend im Zuchteinsatz. Bedeutendster Vererber der Gegenwart ist der
Rotschimmel Nippes im Landgestüt Warendorf.
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