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Außergewöhnlich ist das äußere Erscheinungsbild des Pintabian. Die
Farbzeichnung kann vom nahezu ganz weißen Pferd mit kleinen Pattern (Muster)
bis zu einem Exemplar mit nur sehr wenig weißem Fell reichen. In der Regel
„bunter" Mehlkopf mit weißen Abzeichen und großen, weit gesetzten Augen.
Schön gebogener Hals, kurzer, kräftiger Rücken, relativ gerade Kruppe und
hoch getragener Schweif. Stabiles, trockenes Fundament. Die Farbe der
Gliedmaßen ist meistens weiß, aber für den Rumpf ist nur die
Tobiano-Scheckung erlaubt. Dabei ist erwünscht, dass der Anteil der
Grundfarbe weiß und der Scheckung 50 zu 50 betragen soll. Das Langhaar ist
häufig zweifarbig: weiße Mähne, dunkles Schweifhaar.
Zuchtgeschichte: Der Pintabian ist keine Farbzucht, sondern ein Pferd mit
über 99% Araberblut. Er wurde systematisch gezüchtet. In der Pintozucht muss
z. B. wenigstens ein Elternteil Tobiano sein, um die Scheckung zu vererben -
das ist beim Pintabian nicht notwendig. Die Universität von Kalifornien
hatte durch Tests festgestellt, dass Träger mit zwei Tobiano-Genen
hatte durch Tests festgestellt, dass Träger mit zwei Tobiano-Genen
ausschließlich Tobiano-Nachkommen haben. Zuchtziel der Pintabian-Züchter war
es nun, durch konsequente Selektion mit Hilfe der Genanalyse ausschließlich
gescheckte Pferde mit nahezu 100% Araberblut rein zu züchten. Das
Zuchtregister führt die Pintabian Horse Registry. |