| Bei den Araberpferden
haben sich verschiedene Stämme entwickelt, die sich untereinander, je nach
Klima, Lebensraum und nationalen Vorlieben, in Art und Größe unterscheiden.
Der Perser ist in einer gemäßigten Zone aufgewachsen; er ist größer und
weniger zäh als sein Cousin aus der Wüste und hat auch nicht das typische
konkave Gesicht.
Pferdeknochen, die bei Ausgrabungen im westlichen Iran gefunden wurden,
beweisen, dass der Araber dort lange gelebt hat, bevor er domestiziert
wurde. Die Funde belegen auch, dass der Araber sich seit den
vorgeschichtlichen Zeiten kaum verändert hat.
Der Persische Araber ist einer der ältesten reinrassigen Araberzweige, die
es auf der Welt gibt. Durch sorgfältige Auswahl und durch Beachtung der
Zuchtreinheit ist es gelungen, die Rasse auf hohem Niveau zu erhalten. Im
Iran hat man jetzt andere Araberzweige unter der Rassenbezeichnung
»Plateauperser« zusammengefasst. Aus einer Kreuzung zwischen Plateauperser
und Vollblut ist der Pahlavan entstanden |