| Reine Farbrasse, zu
den Westernpferden zählend. Die Eintragung ins Stutbuch erfolgt
hauptsächlich aufgrund der Farbe. Allgemeine Merkmale und Anforderungen:
Größe nicht unter 148 cm Stockmaß, von den amerikanischen Reitpferderassen
abstammend, kein Pony- oder Kaltblut im Pedigree. Mittelgroßes, vielseitiges
Reitpferd im Pleasure-, Riding- oder Stocktyp. Kopf gerade oder arabisiert,
gute Schulter, tragfähiger Rücken. Manchmal etwas feines Fundament, oft
helle Hufe, kein Behang. Farbe ausschließlich Isabellen mit hellem Langhaar
und dunklen Augen.
Der Palomino ist wegen
seiner wunderbaren Farbe auf der ganzen Welt sehr beliebt. Er wird weniger
über den Körperbau als über die Farbe definiert; da man keine artenreine
Züchtung betreibt, wird er nur in den USA als eigenständige Rasse anerkannt.
In anderen Ländern wird er als Art geführt, außerdem gibt es Palomino -
Gesellschaften und Zuchtbücher.
Man nimmt an, dass die Anfänge der Palominos im alten China liegen, da die
frühen Herrscher dort der Sage nach goldene Pferde geritten haben. Nach
Amerika sind sie jedenfalls mit den spanischen Siedlern gekommen. Nachdem
die Spanier besiegt und ihre Pferde weggelaufen waren, vermischten sich die
Palominos mit den wildlebenden Mustangs Nordamerikas. Später wurden sie dann
aus den Herden der Wildpferde herausgefangen und von Cowboys geritten.
Ein Palommo sollte die Farbe einer frisch geprägten Goldmünze haben, auch
wenn in den USA etwas hellere und etwas dunklere Schattierungen akzeptiert
werden. Die Mähne muss weiß sein.
In Nordamerika wurde der Palomino als Reitpferd von besonderer Qualität
gezüchtet. Dort wird er bei der Fährtenjagd, bei der Arbeit mit Viehherden
und bei Rodeos eingesetzt. In Großbritannien werden Palomino - Ponys heute
gern als Reitpferde für Kinder benutzt.
Der Albino gehört in den Vereinigten Staaten zu den anerkannten Farben. Man
züchtet ihn hier schon seit dem frühen 20. Jahrhundert. Mit großer
Wahrscheinlichkeit stammt echtet ihn hier schon seit dem frühen 20. Jahrhundert. Mit großer
Wahrscheinlichkeit stammt er vom Araber - Morgan ab. Er ist schon seit
mehreren Generationen reinrassig. |