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großer, ausdrucksvoller Kopf mit leicht geramstem Profil, von einem hoch
aufgesetzten, kräftigen Hals getragen. Dieser entspringt einer etwas kurzen,
steilen Schulter, die über einen kurzen, eher flachen Rist in einen langen
Rücken übergeht. Der Rumpf ist tief und tonig, die Kruppe enorm kraftvoll,
schräg und ausladend. Die Beine sind trocken, korrekt und haben kaum Behang,
das Fundament ist ungeheuer kräftig, die Hufe sind groß und flach. Das Pferd
ist schön abgedreht, muskulös und dabei nicht derb oder unharmonisch.
Meist Braune oder Füchse.
Die Zucht von schweren, leistungsfähigen Pferden hat in der Normandie
eine alte Tradition. Schon Wilhelm der Eroberer führte Pferde vom Typ des
Cobs in seinem Heer mit sich, wie man auf der Tapisserie von Bayeux sehen
kann. Der Normänner Cob ist nur eine von vier Varianten des vorzüglichen "Normänners",
der allerdings auch seine Höhen und Tiefen hatte. Stets wurden ot;,
der allerdings auch seine Höhen und Tiefen hatte. Stets wurden neben den
Traber-, Reit- und Karosserietypen auch Hengste des kleineren
Wirtschaftstyps gehalten, der zwar kein eigenes Stutbuch besaß, aber in den
Pedigrees der anderen Schläge immer wieder auftaucht. Die Cobs der Normandie
waren und sind geschätzte Vielzweckpferde, die sich sowohl für mittleren Zug
als auch für landwirtschaftliche Arbeiten und Freizeitreiten eignen. |