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Harmonischer, gut proportionierter Kaltblüter. Kräftiger, trockener Kopf mit
Freundlichem Auge, der kraftvolle Hals gut aufgesetzt. Mittelschwerer Rumpf
mit muskulöser Schulter und gut bemuskelter Kruppe. Das Fundament ist
trocken und korrekt, die Hufe wohlgeformt und hart. Vor allem Rappen,
Braune, Füchse und Schimmel.
Bereits Mitte des 19. Jh. kam der Wunsch nach einem starken Wirtschaftspferd
für die Rübenanbaugebiete auf. Darauf wurden Clydesdale- und Suffolk-Hengste
von der Gestütsverwaltung angekauft. Der erste Hengst war Young Hercules,
ein Clydesdale. Er wurde 1845 eingestellt, weitere folgten, und 1872 betrug
der Bestand 19 Suffolks und 8 C1ydesdales. Die wahllos eingekauften Hengste
wurden in den achtziger Jahren wieder ausgemustert. Dennoch waren 1898 nach
einer Erhebung der DLG 20% aller Pferde Kaltblüter, vor allem Dänen und
Schleswiger, der Anteil an Pferde Kaltblüter, vor allem Dänen und
Schleswiger, der Anteil anderer (Ardenner, Belgier) war gering. Nachdem sich
aber alle Kaltblutzüchter 1910 zu einem Verband zusammengeschlossen hatten,
machte die Zucht auf der Grundlage des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts rasche
Fortschritte. Die Kaltblutzucht Mecklenburgs, mit Zuchtschwerpunkten um
Güstrow und Rostock, war aber mehr Nachzuchtgebiet als Zuchtgebiet des
Rheinisch-Deutschen Kaltbluts, - doch das mit gutem Erfolg, vor allem mit
Hengsten der Albion d'Hor-Linie. 1937 waren von den 391 aufgestellten
Hengsten in Mecklenburg 160 Hengste Kaltblüter. |