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mittelgroßes, edles Pony mit orientalischem Überguss. Fein modellierter Kopf
mit großen Augen Lind Nüstern, dabei eher lang als kurz. Kräftiger, schön
geformter Hals aus einer langen, gut gelagerten Schulter kommend. Gut
markierter Rist, ausreichende Tiefe und Breite. Starker Rücken, der über
eine kräftige Nierenpartie in eine etwas abgeschlagene Kruppe übergeht.
Nicht besonders starkes, aber hartes Fundament mit klaren Sehnen und
Gelenken und kleinen Hufen. Meist Braune, Füchse und Rappen.
Ursprünglich wohl ein heimischer Ponyschlag, sagt man der Rasse eine
frühe Veredelung durch orientalisches oder berberisches Blut nach. Dieses
soll durch Beutepferde aus dem geschlagenen muselmanischen Heer nach der
Schlacht von Poitiers (871 n. Chr.) eingeflossen sein. Früher existierten
neben dem Grundtyp noch zwei derbere Schläge aus den Marschen entlang dem
Fluss Adour. Diese sind heute in der Hauptrasse aufghen entlang dem
Fluss Adour. Diese sind heute in der Hauptrasse aufgegangen. Gegen Ende des
19. Jh.s wurde erneut Araberblut eingekreuzt, ebenso 1913. Nach dem 2.
Weltkrieg ging der Bestand drastisch zurück, und die wenigen verbliebenen
Züchter sahen sich gezwungen, erneut Fremdblut zuzuführen, um eine zu enge
Inzucht zu vermeiden. Man verwendete dazu Welsh Pony-Hengste (Sektion B) und
Araber. Das Landais Pony spielte bei der Schaffung des Französischen
Reitponys eine gewisse Rolle und war früher auch bei ländlichen Trabrennen
beliebt.
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