| Pferde dieses Namens
haben heute relativ wenig mit ihren barocken Vorfahren gemein. Sie sind
attraktiv gefärbt und variieren manchmal im Typ stark. Zumeist großer,
leicht geramster Kopf, kurzer, starker Hals und steile Schulter. Der kurze
Rist mündet zuweilen in einen langen, weichen Rücken, der über eine matte
Nierenpartie in eine leicht abfallende Kruppe übergeht. Bei mittlerem
Kaliber ausreichend tief und breit. Die Beine sind kurz und korrekt, dabei
manchmal etwa schwach im Fundament, und weisen wenig Behang auf.
Imponierende Bewegungen.
Der Knabstrupper ist
ein geflecktes Pferd aus Dänemark, das sich bis in die Zeit der
napoleonischen Kriege zurückverfolgen lässt. Eine gefleckte Stute spanischen
Ursprungs (ihr Name war Flaebehoppen) wurde nach Dänemark gebracht und mit
einem palominofarbenen Frebehoppen) wurde nach Dänemark gebracht und mit
einem palominofarbenen Frederiksborger-Hengst gekreuzt. Ihr Nachkomme, ein
gefleckter Hengst namens Flaebehingsten, wurde der Urvater der neuen Rasse.
Auch hier unterscheiden sich die Muster wie beim Appaloosa von Pferd zu
Pferd, und es gibt keine zwei Tiere mit gleicher Färbung.
Der Knabstrupper wurde sehr beliebt; da er aber leider in erster Linie wegen
seiner Zeichnung weitergezüchtet wurde, litt sein Körperbau. Deshalb gibt es
inzwischen sehr unterschiedliche Typen. In seiner besten Form ähnelt er dem
Frederiksborger, ist aber leichter gebaut. Der Knabstrupper wird gern im
Zirkus gezeigt und eignet sich gut als Reitpferd. |