| Ursprünglich
anmutendes Primitivpferd. Mittelgroßer, ansprechender Kopf mit geradem oder
leicht konkaven Profil, kleinen Ohren und dichtem Schopf. Kurzer, schwerer
Hals mit üppiger Mähne und breitem Aufsatz. Lange, schräge Schulter und
flacher Rist. Langer Rumpf mit ausladender Rippenwölbung, dabei breite und
tiefe Brust. Etwas kurze, abgeschlagene Kruppe mit tiefem Schweifansatz und
guter Bemuskelung. Kräftige, kurze Beine mit trockenen Gelenken, harten
Hufen und Kötenzöpfen. Fleißige Bewegungen in allen Gangarten, etwas
Springvermögen, ausdauernd und extrem widerstandskräftig, manchmal
schwieriges Temperament. Farbe: Graufalben mit Wildzeichnung, Graubraune.
I)er Konik stammt
direkt vom Tarpan ab. Seine äußere Erscheinung wurde später durch Araberblut
veredelt, was sich auch in seinem Namen (Konik - »Kleines Pferd«)
widerspiegelt.
Er wird schon seit vielen Jahrhunderten in Polen gezüchtet und hat in dieser
Zeit die Entwicklung vieler anderer Rassen in Polen und Russland
beeinflusst. Heute wird eklung vieler anderer Rassen in Polen und Russland
beeinflusst. Heute wird er in mehreren Nationalgestüten, aber auch von
einzelnen Bauern gezüchtet.
Der Konik ist ein sehr fruchtbares, zähes, robustes und genügsames Pferd; er
ist gutmütig, willig und leicht zu halten. Bei den polnischen Bauern war er
schon immer als Pony für jede Art von Arbeit beliebt. Außerdem eignet er
sich sehr gut als Kinderpony.
Der Konik braucht eine lange Zeitspanne, bis er ausgewachsen ist. Seine
Lebenserwartung ist außergewöhnlich hoch. |