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Schwerer Kopf mit kräftiger Maulpartie und breiter Stirn, kurzer, dicker
Hals, langer Rumpf, kurze, kräftige Gliedmaßen mit guter Röhrbeirrstärke und
gut geformten, sehr harten Hufen, mitunter knieeng. Mähne und Schweif sind
dick und kräftig. Alle Grundfarben, vor allein Braune, Dunkelbraune und
Rappen.
Das Kiso Pferd lebt seit über 1.000 Jahren in Japan. Seine genaue Herkunft
und die der anderen alten japanischen Rassen ist unsicher. Es wird
angenommen, dass sie entweder von den Plateaupferden Persiens oder vom
Mongolen Pferd abstammen. Pferde waren für die Landwirtschaft, das
Transportwesen sowie Macht und Ansehen Japans unverzichtbar. Im 12. Jh.
hatte der Samurai Yashinaka Kiso 10.000 berittene Krieger. Und auch in der
Edo Ara (1600-1867) wurde das Kiso Pferd für militärische Zwecke benutzt.
Die Regierung der Kiso-Region erkannte die strategische Bedeutung des Kiso
Pferdes und förderte die Zucht, so dass bald mehr als 10.000 Tiere zur
Pferdes und förderte die Zucht, so dass bald mehr als 10.000 Tiere zur
Verfügung standen. In der Meiji Periode (1868-1903) führte Japan mit
verschiedenen ausländischen Staaten Krieg, und dabei stellten die Japaner
fest, dass die japanischen Pferde denen der westlichen Festlandsmächte an
Größe und Kraft unterlegen waren. Daraufhin verfügte die Militärverwaltung
ein Zuchtprogramm zur Kreuzung des Kiso Pferdes mit verschiedenen
ausländischen Rassen. Der Vormarsch der Maschinen nach dem Zweiten Weltkrieg
drängte die Pferde zurück. Einige Reingezogene Kiso Pferde existieren noch
und leben geschützt in dem Dorf Kaida am Fuße des Berges Ontake. |