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Steppenpferd, im Typ des Mongolen Ponys stehend. Derber Kopf mit gewölbtem
Profil, breiten, kräftigen Ganaschen. Fleischiger Hals, aber trockener als
beim Mongolenpferd. Breiter, rumpfiger Körper mit guter Tiefe, kräftiger,
kurzer Rücken. Stabiles Fundament mit kurzen, trockenen, kräftigen
Gliedmaßen und harten Hufen. Mähne und Schweif dicht und lang. Vor allem
Braune, Füchse, Schimmel und Rappen, seltener Falben und Schecken.
Das auf das Mongolen Pony zurückgehende Steppenpferd ist, wie durch
Ausgrabungen nachgewiesen werden konnte, dort schon im 2. Jahrtausend v.
Chr. heimisch gewesen. Im 5. Jh. v. Chr., als es in großen Herden die
Steppen bevölkerte, wurde es auch durch den Karain großen Herden die
Steppen bevölkerte, wurde es auch durch den Karabaier, Araber und Achat
Tekkiner beeinflusst und hat sich seitdem den extremen Bedingungen des
Steppenklimas hervorragend angepasst. Mitte dieses Jahrhunderts wurden zur
Verbesserung der Rasse auch Vollblüter, Orlow Traber und Donpferde zur Zucht
verwendet. Im Verlauf seiner Rassebildung haben sich zwei Typeri
herausgebildet. Der robuste, kleinere Dzbabye als der ursprüngliche Typ und
der orientalisch beeinflusste, etwas größere Adajewsky-Typ. Beide Typen
wurden für die Zucht des "Kustanaier" verwendet. Die Population ist noch ca.
300.000 Pferde stark. Wichtigstes Gestüt ist Mugojar in der Region
Aktjubinsk. |