| Der edle
Kopf ist gerade, mit lebhaften Augen und langen Ohren. Massiver Hals von
ausreichender Länge, etwas steile Schulter mit flachem Rist. Kurzer,
strammer Rücken, breite, abfallende und sehr kräftige Kruppe. Der Rumpf ist
tief und breit. Ausgezeichnete Beine mit klaren Gelenken, guter Fesselung
und sehr widerstandsfähigen, kleinen Hufen, kein Behang. Manchmal kuhhessig.
Relativ feine Haut, schütteres Langhaar. Es existieren drei Typen, die
sich im Kaliber unterscheiden, der Zugtyp weist zudem ein etwas längeres
Gebäude auf. Häufigste Farben: Schimmel, Braune und Füchse. Diese sehr
alte Rasse geht wie der Kabardiner auf bodenständige Pferde zurück, die
schon früh domestiziert wurden. Vermutlich hat sich diese Ausgangsform über
lange Zeiträume hinweg mit mongolischen und turkmenischen Pferden vermischt.
Zeitweise fand auch orientalisches Blut Verwendung. Dabei wurden drei
Gebrauchstypen ausgeformt: ein schwt Verwendung. Dabei wurden drei
Gebrauchstypen ausgeformt: ein schwerer Reit- und Zugtyp, besonders kräftig
und vielseitig; ein leichter, agiler Reittyp und ein langer, derber
Wagentyp. Karabaier wurden schon im 18. Jahrhundert zur Verbesserung des
Donpferdes eingesetzt. Auch kasachische und kirgisische Rassen sowie der
Lokaier wurden durch sie veredelt. |