| Langer,
schmaler Kopf mit geradem oder leicht konvexem Profil, lange Ohren. Hoch
aufgerichteter, schlanker Hals, oft Hirschhals. Etwas kurze, steile
Schulter, die in einen langen Rist übergeht. Kompakter Rumpf, tiefe Brust
bei genügender Breite, etwas langer Rücken. Kräftige Nierenpartie und
Kruppe. Diese ist schräg, mit tiefem Schweifansatz, gut bemuskelt und von
guter Länge. Korrektes, stahlhartes Fundament, saubere Gelenke, gute Sehnen,
harte Hufe. Hinterhand oft ausgestellt oder säbelbeinig; gute Aktion in
allen Gangarten. Vornehmlich dunkle Farben.
Im Kaukasus sind die Reste der einst berühmten Tscherkessen zu Hause, die
ursprünglich im ganzen Gebiet östlich des Schwarzen Meeres siedelten. Ihre
Pferde führte der Wiener Hippologe Fitzinger um 1860 auf das abchasische
Pferd zurück, in dem er eine Grundform der südrussisch-asiatischen Rassen
sah. Dieser besonders wertvoundform der südrussisch-asiatischen Rassen
sah. Dieser besonders wertvolle Pferdeschlag besticht weniger durch
Schnelligkeit als durch phänomenale Ausdauer und Brauchbarkeit im Gebirge.
Kabardiner - so benannt nach der Großen und Kleinen Kabarda, Teilen des
Terekgebietes - waren stets begehrt und weit verbreitet. Sie wurden mit
Vollblut zum Anglo-Kabardiner gekreuzt, einem brauchbaren Sportpferd. |