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Exterieur entspricht der Hesse weitgehend den anderen deutschen
Sportpferd-Rassen. Gefälliger Kopf, langer, gut geformter Hals und
ausgeprägter Rist. Stabiler Rücken, lange, leicht abfallende Kruppe mit
guter Bemuskelung. Harmonischer Rumpf, entsprechende Brust- und Gurttiefe.
Klares, stabiles Fundament mit korrekter Stellung, kein Behang, gutes
Hufmaterial. Braune, Füchse, Rappen und Schimmel.
Das heutige hessische Landgestüt Dillenburg wurde um 1770 als Hofgestüt
eingerichtet. Die Zucht war lange auf die Produktion schwerer
Wirtschaftspferde ausgerichtet, allein in Kurhessen und Hessen-Nassau
bestanden kleine Warmblutzuchten auf Holsteiner und
oldenburgisch-ostfrnden kleine Warmblutzuchten auf Holsteiner und
oldenburgisch-ostfriesischer Grundlage. 1962 wurden die beiden regionalen
Zuchtverbände im "Verband Hessischer Pferdezüchter" zusammengeschlossen.
Durch die Nähe der Zuchtgebiete Hannover und Westfalen ist der Einfluss
dieser Rassen stark, doch wird seit einigen Jahren auch mit Hengsten aus
Holstein und Oldenburg gezüchtet. Hessen stellt heute mit über 5000 Stuten
ein angesehenes Zuchtgebiet dar und kann auf wachsende Erfolge seiner Pferde
im Sport verweisen. |