| Die
einheitliche Färbung - Palomino (Fuchs mit hellem Langhaar) - und sein
harmonisches Äußeres machen den Haflinger zu einem attraktiven Kleinpferd.
Zwischen Pony und Kaltblut, mit häufig orientalischem Einschlag. Kopf
trocken, oft edel, mit großen Augen und kleinen Ohren. Der mittellange Hals
ist etwas tief aufgesetzt und kommt aus einer mäßig langen und schrägen
Schulter. Wenig Rist, breiter, kräftiger Rumpf. Wuchtige, abgeschlagene und
kurze Kruppe. Kräftige Beine, harte Hufe und etwas Behang. Fleißige, eher
kurze Aktion von großer Trittsicherheit. Extrem guter Futterverwerter, zäh
und gesund.
Der
Haflinger ist das einheimische Pony im österreichischen Tirol. Man nimmt an,
dass kleine Araberpferde, die aus Italien hierher gebracht wurden, zusammen
mit einheimischen Bergponys die Grundlage für diese Rasse geschaffen haben.
Die ersten Berichte über diese Rasse stammen aus dem Jahr 1868, als man
einen vorhandenen Bestand mit Hilfe des Araberhengstes El Bedavi XXII.
aufwertete. Heute lässt sich jeder Haflinger bis zu ihm zurückverfolgen.
Sein Sohn, Folie, mit der für die Haflinger typischen Färbung, wurde der
Urvater.
Der Haflinger, ein ideales Pack- und Transportpony für die Berge,
entwickelte sich mit der Zeit zu einem robusten und gangsicheren Tier. Die
österreichischen Bauern benutzen ihn auch heute noch zum Heutransport.
Außerdem eignet er sich gut als Reit- und Wagenpony. Der österreichische
Staat kontrolliert die Haflinger-Zucht, so dass ihre Zahl heute wieder im
Steigen begriffen ist. Die Ponys werden noch immer in den Bergen aufgezogen.
Dort läs Steigen begriffen ist. Die Ponys werden noch immer in den Bergen aufgezogen.
Dort lässt man den Tieren solange die Freiheit, bis sie im Alter von vier
Jahren zugeritten werden.
Der Avelignese aus Norditalien stammt aus dem gleichen Stamm wie der
Haflinger. Auch er ist ein beliebtes Packpferd für den Einsatz im Gebirge. |