| Kutschpferd von
extravaganter Eleganz in Exterieur und Bewegung. Trockener, leicht konvexer
Kopf mit großen Augen, kleiner Maulpartie und feinen Ohren. Hochaufgesetzter
Hals aus steiler Schulter, langer Rist, etwas weicher Rücken, manchmal
seichte, aber stets genügend breite Brust. Muskulöse, gut geformte Kruppe
mit extrem hoch getragenem Schweif. Trockene Gliedmaßen mit manchmal etwas
knappen Gelenken und langer, weicher Fesselung; gute Hufe. Schritt genügend,
Trab hochspektakulär schwebend und extravagant hoch, Galopp schwankend.
Die Geschichte des
modernen Hackney ist gut dokumentiert. Das Hackney-Pferd entstand aus
britischen Traberzüchtungen, den Norfolk- und den Yorkshire Trabern, die
ihrerseits schon für schnelle Wagenrennen gezüchtet worden waren. Im frühen
19. Jahrhundert entstand aus einer Kreuzung dieser beiden Rassen das
leichtere Hackney - Pferd. Zu dieser Zeit entstanden die ersten
richtigen Straßen, für die das Hackney mit seinem eleganten, schnellen Trab
und seiner ausdauernden Kraft wie geschaffen war.
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand das Hackney Pony aus der Kreuzung eines
Hackney - Pferdes mit einer Fellas Hackney Pony aus der Kreuzung eines
Hackney - Pferdes mit einer Fell-Ponystute. Die Erbmasse der Hackneys sorgte
für Tempo und Eleganz, das Fell Pony steuerte Kraft und die hohe Knieaktion
bei.
Das Hackney Pony soll wie ein typisches Pony mit einem kleinen,
intelligenten Kopf aussehen, dabei aber, was die spektakuläre Aktion, den
Übermut und die Ausdauer angeht, mit dem Pferd gleichziehen.
Das besondere Merkmal der Hackneys ist ihre Aktion. Im Trab zeigen sie eine
hohe, raumgreifende Knieaktion, bei der das Vorderbein angehoben und in
einer großartigen Bewegung geradezu nach vorn geworfen wird. In den
Schauringen sind sie ständige Gäste, auch bei Wettbewerben sind sie sehr
beliebt. |