| Muskulöses,
gedrungenes Pferd zwischen Warm- und Kaltblut. Klobiger Kopf mit
aufgewecktem Ausdruck, kurzer, massiger Hals mit guter Aufrichtung. Etwas
kurze, steile Schulter, ausgeprägter, kurzer Rist, in einen langen Rücken
übergehend. Tiefer, kompakter Rumpf, kräftige, abgeschlagene Kruppe, tiefer
Schweifansatz. Stabile Beine mit wenig Behang und kurzen Fesseln; große,
gesunde Hufe, manchmal leichte Mängel in der Stellung, offene Hüftgelenke,
Sägelbeinigkeit (Trabergebäude). . Meist Füchse und Braune, seltener Rappen;
üppiges Langhaar. Die Rasse geht auf eine primitive Form des Hauspferdes
zurück, den Finnischen Klepper, der lange Zeit nahezu unverändert existierte
und auch die benachbarten russischen Rassen beeinflusste. Um die Mitte des
19. Jahrhunderts begann man, die optisch wenig ansprechende, doch unerhört
leistungsfähige Rasse zu verbessern und mit Norfolk Roadster und dem
inzwischen nicht mehr exverbessern und mit Norfolk Roadster und dem
inzwischen nicht mehr existierenden Karelischen (Ostfinnischen) und
Russischen Kaltblut zu kreuzen. Um 1907 wurde das Stutbuch gegründet. Seit
etwa 1930 wird die Zucht streng leistungsmäßig geführt, neben der
Zugleistung entscheidet auch die Rennleistung im Trab. Seit 1971 gibt es
neben dem Zug- und Trabertyp auch die Zuchtrichtung Reitpferd, ein gängiges,
vielseitiges Tier leichten Schlages mit viel Nerv und Ausdauer. |