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Die Zucht von Reitponys begann in England gegen Ende des
vorigen Jahrhunderts (Wilson Pony). Heimische Rassen wurden mit kleinen
Vollblütern gepaart, um Poloponys zu erhalten. Später erkannte man den Wert
dieser Hybride auch als Jugendpferde, und es entstanden spezialisierte
Zuchtbetriebe. Zuchtziel ist die Verbindung von Robustheit und Intelligenz
mit Leistungsfähigkeit und Eleganz. Etwa seit 1930 erfuhr der Ponysport
einen starken Aufschwung. Nach dem 2. Weltkrieg Verbreitung der Zucht auch
in anderen europäischen Lindern (Frankreich und Deutschland). Nachahmung der
englischen Zuchtmethoden mit lokalen Rassen, aber auch mittels importierter
Zuchttiere; eigene Stutbücher. Bedeutende Bestände auch in den USA, Holland,
Australien. Reitponys stellen den idealen Einstieg in den Pferdesport dar,
sind aber sensibler als die reinen Berg- und Heideponys.
Elegante, leistungsfähige Ponys unterschiedlicher Größe.
Ähnliche Zuchtziele haben in den verschiedenen Ländern zur Bildung von Ähnliche Zuchtziele haben in den verschiedenen Ländern zur Bildung von
Rassen geführt, denen folgende Merkmale eigen sind: Hübscher Ponykopf,
teilweise vom Vollblut oder Araber mitgeprägt. Langer, schön geschwungener
Hals, gut gelagerte Reitpferdeschulter, genügend ausgeprägter Rist.
Kompakter Rumpf mit genügend Breite und Tiefe, gute Sattellage. Kräftige,
leicht abfallende Leistungskruppe mit guter Bemuskelung. Solides Fundament,
korrekt, hart, wenig oder kein Behang, gute Hufe. |