| Großes, robustes Pony
mit teilweise deutlichem spanischem Erbe. Mittelgroßer, gerader Kopf,
manchmal konvex, selten leicht konkav, der auf einem kräftigen, mittellangen
Hals sitzt. Gute Schultern, kräftiger, manchmal langer Rücken und leicht
abfallende Kruppe. Stabiles Fundament mit harten, gut geformten Hufen und
wenig Behang. Freie Bewegungen in allen Gangarten, etwas hohe Aktion; große
Trittsicherheit und hervorragendes Springvermögen. Häufig Schimmel und
Falben, seltener Braune, Rappen und Füchse.
Das Connemara ist das
einzige einheimische Pony Irlands. Diese Rasse ist sehr alt und hat die
Berge der Westküste bereits in prähistorischen Zeiten bewohnt.
Seine Ursprünge liegen im Dunklen, man nimmt aber an, dass es die gleiche
Abstammung hat wie das Highland, das Shetland, das Island Pony und das
Norwegische Fjordpferd. Das Connemara ist aber leichter und athletischer als
die anderen einheimischen Rassen, und sein Äußeres ist besonders schön, fast
orientalisch. Dies ist möglicherweise auf die Kreuzung mit spanischen
Jennets zurückzuführen, die mit der Spanischen Armada 1588 Schiffbruch
erlitten haben.
Eine andere These: Galway Kaufleute, die im 16. und 17. Jahrhundert mit
Spanien Handel trieben, importierten einige spanische und orientalische
Pferde. Diese brachen später aus und schlossen sich mit einheimischen
wildlebenden Ponys zusammen.
Bis vor kurzem wurde das Connemara Pony als Vielzwecktier eingesetzt. Heute
wird es in erster Linie als Reitpony für Kinder geschätzt. Seine Aktion ist
frei und flüssig; es beherrscht alle Sparten des Pferdesports - von der
Dressur bis zur Jagd. Außerdem besitzt es ein ausgeprägtes Sprungtalent. Aus
Kreuzungen mit Vollblütern sind einige äußerst erfolgreiche Wettkampfpferde
entstanden. Seireuzungen mit Vollblütern sind einige äußerst erfolgreiche Wettkampfpferde
entstanden. Sein Beitrag zur Entwicklung des Irischen Halbbluts ist
unbestritten. |