| Vereint die Merkmale eines guten
Westernpferdes mit denen seiner orientalisch-spanischen Ahnen. Feiner Kopf
mit intelligentem Ausdruck. Kleines Maul, große Augen und freies Genick. Gut
aufgesetzter Hals, ausreichend bemuskelt und einer schrägen, kräftigen
Schulter entspringend. Der flache Rist geht in einen kurzen, breiten Rücken
über, Rumpf tief und kompakt. Kruppehäufig etwas kurz und ziemlich
abfallend, aber sehr stark bemuskelt. Korrektes Fundament, manchmal etwas
kurze, feine Fesseln; harte Hufe und kaum Behang. Fast nur Tigerschecken
In den üppigen
nordamerikanischen Prärien gediehen zunächst Cayuses, Mustangs oder
Kreuzungen mit anderen Rassen, die man als Arbeits- und Kavalleriepferde
verwendete. Mit der Intensivierung der Viehzucht wandte man sich edleren
Typen zu. Der Colorado Ranger, einer der seltensten, aber auch
hochwertigsten Vertreter der Freilandzucht, entstandtensten, aber auch
hochwertigsten Vertreter der Freilandzucht, entstand um 1870. Als Stammväter
gelten zwei Hengste, die General Ulysses Grant vom türkischen Sultan
geschenkt erhielt: der Araber Leopard und der Berber Linden Tree. Später
wurden auch Quarter- und Vollbluthengste eingesetzt, die Selektion auf Farbe
stand immer hinter jener auf Abstammung und Leistung zurück. Seit 1878 gibt
es ein Register, der Zuchtverband war bis 1968 auf eine Mitgliederzahl von
50 beschränkt. |