| Cob ist ein altes
englisches Wort für untersetztes, kräftiges Pferd. Man bezeichnet damit
keine eigentliche Rasse, sondern einen Typ, der aus einer Kreuzung entsteht,
meist Vollblut mit einer Stute des Landschlages oder einer Ponystute. Das
Wort fand auch im Zusammenhang mit dem Welsh Cob (s. d.) und dem Normänner
Cob. Verbreitung. Cobs sind brauchbare, mittelgroße Pferde von großer Kraft,
dabei ruhig und verläßlich. Die Gänge sind bequem, das Springvermögen ist
meist beachtlich. Im englischen Ausstellungswesen werden sie in zwei
Gewichtsklassen geführt, dem Schwer- und Leichtgewichts-Cob.
Bereits im Mittelalter gab es neben den "destriers" (Streitrössern) und "palfreys"
(Zeltern) die "rourncys", mittelgroße Allzweckpferde, die Vorläufer der Cobs.
Als Reise- und Kampfpferde für die Knappen und berittene Infanterie sowie
als landwirtschaftliche Arbeitspferde wurden die handlichen und genügsamen
»Doppelponys« verwendet. Eine systematische Zucht gab und gibt es kaum, a »Doppelponys« verwendet. Eine systematische Zucht gab und gibt es kaum, auch
heute sind Cobs begehrte Zufallsprodukte. Meist sind sie zu klein und bullig
gebliebene Hunter oder Produkte einer Kreuzung mit großen Ponyrassen, wie
Highland, Dales oder Connemara. Der Northumberland Cob entstammt einer
Kreuzung von Hackney und Welsh Cob und bringt ausgezeichnete Wagenpferde
hervor. Die British Show Hack & Cob Association lässt nur Pferde zwischen
148 und 155 cm Stockmaß zu, die über 85 kg tragen können. |