Eine gefällige Erscheinung mit ausgezeichneten Proportionen für die Arbeit
mit Kindern. Wohlgeformter Kopf mit geradem Profil, mit kleinen,
Wettgesetzten Ohren, gut gesetzten, großen, Ichhaften Augen, feines, kleines
Maul. Kurzer, breiter Hals, starke, schräge Schulter, breite Brust,
kräftiger, tiefer Rumpf mit guter Rippenwölbung, muskulöse Hinterhand mit
runder Kruppe, kurzes, stabiles Fundament. Dichtes, welliges Langhaar, alle
Grundfarben.
Dabei ist es durch seinen kompakten Körper in der Lage, selbst Bullen von
500 kg zu stoppen oder zu schieben. Und beim chilenischen Rodeo, dem
schnellen Verfolgen und Einholen entlaufener Rinder, glänzt es durch
Sschnellen Verfolgen und Einholen entlaufener Rinder, glänzt es durch
Schnelligkeit und Gewandtheit.
Der Chilenische Corralero stammt von spanischen Pferden ab, die der
spanische Eroberer Pedro de Valdivia 1541 aus Peru nach Chile geholt hatte,
wohin sie 1514 mit Francisco Pizarro gekommen waren. Weitere 42 Pferde der
Stämme Guzmän und Valenzuelas kamen 1557 mit dem neuen Gouverneur Garcia
Hurtado de Mendoza nach Chile und bildeten den Grundstock für die
chilenische Pferdezucht. Eine rein chilenisch gezogene Rasse gab es aber
erst zu Beginn des 19. Jh., und den Corralero erst gegen Ende des 19.
Jahrhunderts. Aus dem Pferd der spanischen Eroberer war ein nicht
wegzudenkender Partner der chilenischen Soldaten, Rinderhirten und Rancheros
geworden. |