| Mittelschweres, trockenes Wirtschaftspferd.
Ansprechender Kopf mit geradem Profil und lebhaftem Ausdruck. Praktischer
Hals mittlerer Länge, breite und lange Schulter, wenig Rist. Kurzer,
stabiler Rücken, oft etwas vorgetieft. Breite, leicht abgeschlagene Kruppe,
gut bemuskelt, Tendenz zur Spaltkruppe. Toniger Rumpf, guter
Futterverwerter. Klares Fundament, wenig Behang, harte Hufe. Stabile Gelenke
und Röhren. Meist Füchse, Braune, Rotschimmel.
Um die Mitte des
vorigen Jahrhunderts importierte man in Mittel- und Nordböhmen und Teilen
Mährens Brabanter und Ardenner, die mit den heimischen Arbeitspferden
gekreuzt wurden. Im süArdenner, die mit den heimischen Arbeitspferden
gekreuzt wurden. Im südlichen Böhmen und in Teilen der Slowakei und Mährens
bevorzugte man Noriker, vor allem in Gebirgslagen. Zu Anfang dieses
Jahrhunderts war die Kaltblutzucht auf einem relativ hohen Niveau und machte
der Warmblutzucht starke Konkurrenz. Die Zucht erlitt nach 1960 einen
heftigen Einbruch, der ab 1975 etwas stabilisiert wurde. |