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Exterieurbeschreibung:
Beim Burguete handelt es sich um einen kleinen, leichten, gepackten Kaltblüter,
der geschlossen und kurzbeinig ist. Der Gesamteindruck ist harmonisch, muskulös
und mit gesunden Formen. Sein Kopf ist von einer mittleren Größe, aber
keineswegs plump, sondern trocken und ausdrucksvoll, mit einem geraden Profil,
lebhaften, freundlichen Augen und kurzen ponyhaften Ohren. Der gut geformte
Hals, schön getragen, entspringt einer recht breiten Basis. Die Schulter ist
verhältnismäßig steil gelagert und die Brust ist breit. Der kurze, muskulöse
Rücken schließt über die kräftige Nierenpartie gut an die gerundete,
abschüssige, wohl bemuskelte Kruppe an. Der Schweifansatz ist tief. Der
geschlossene Körper wird von kurzen, stabilen Gliedmaßen mit kräftigen,
ausgeprägten Gelenken und kurzen Röhren getragen. Die Hufe, von einer mittleren
Größe, bestehen aus einem harten, dunklen Horn. Stark entwickelt ist das leicht
gewellte Langhaar. Der reichliche Behang ist ein Erbteil der einen der beiden
Ausgangsrassen, des Navarra-Ponys. Die vorherrschende Farbe ist ein kräftiges
Braun bis Dunkelbraun mit tiefschwarzem Langhaar und Gliedmaßen, in der Regel
ohne jegliche Abzeichen. Die Widerristhöhe liegt zwischen 150 und 152 cm
Stockmaß.
Herkunft:
Die Zucht dieses Kaltblüters ist auf eine verhältnismäßig kleine Region
beschränkt. Seine Heimat erstreckte sich im wesentlichen auf die navarresischen
Bergtäler von Burguete und Roncevalles.
Leistung:
Die Pferde sind ausgesprochen genügsam, anspruchslos und leichtfuttrig, eben
vorzügliche Raufutterverwerter. Robustheit, Härte, Langlebigkeit und
Fruchtbarkeit zeichnen sie besonders aus. Aufgrund ihres ehrlichen Charakters,
ihrer Handlichkeit und ihres guten, ehrlichen Charakters,
ihrer Handlichkeit und ihres guten, munteren Temperaments sind diese Pferde
beliebte Arbeitstiere für alle leichteren Spanndienste. Mit der fortschreitenden
Motorisierung haben jedoch auch sie in der Landwirtschaft nahezu alle Bedeutung
als Zugkräfte verloren und dienen heute fast ausschließlich der
Fleischproduktion. Ohne besonders raumgreifend zu sein, sind ihre Grundgangarten
energisch, mit einem guten Antritt aus der Hinterhand, und zudem sind sie sehr
trittsicher.
Zuchtgeschichte:
Unter den Zugpferderassen, die zu Beginn des 20. Jh. in Spanien aus der Kreuzung
von nordspanischen Stuten der Landrassen mit französischen Kaltblütern
entstanden sind, muss man neben anderen der Burguete genannt werden. Der im
Gebiet von Navarra gezüchtete Kaltblüter zählt zu seinen Ausgangsrassen im
wesentlichen die einheimische Navarra-Pony-Stutengrundlage und Postier-Bretonen.
Aus diesen beiden Rassen entstand der heutige Burguete.
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