| Eine sehr
einheitliche und Zweckbetonte Rasse, deren Exterieur ziemlich unspektakulär
ist, allein Größe und Kaliber sind ungewöhnlich. Der Kopf ist relativ klein
und gerade oder leicht geramst, der Hals kurz und sehr kräftig. Er geht in
eine lange, manchmal steile Schulter und einen flachen Rist über. Der Rumpf
ist tonnig, die Brust breit und tief. Die enorm starke Spaltkruppe wird
durch Kupieren des Schweifs betont. Die Beine sind kurz, stark und korrekt,
die Hofe groß und flach, wenig Behang.
Das
Belgische Zugpferd aus Brabant ( auch als Brabanter bekannt) hat eine lange
Abstammungslinie. Man nimmt an, dass es ein direkter Nachfolger des
Flandrischen Pferdes ist, einem der mittelalterlichen Schlachtrösser
Nordeuropas. Nach der Reformation versuchte man, den Brabanter mit Hilfe
anderer Rassen zu verändern. Das Ergebnis war aber nicht sehr überzeugend,
und die Züchter haben sich seitdem nur noch mit reinrassigen Brand,
und die Züchter haben sich seitdem nur noch mit reinrassigen Brabanter -
Stämmen beschäftigt. Das Ergebnis ist ein außergewöhnliches Pferd, das in
der Zucht stets reinrassig bleibt.
Unter den schweren Rassen gehört es zu den stärksten Pferden. In Belgien
wird es in der Landwirtschaft für alle denkbaren Arbeiten eingesetzt. Seine
Kraft und seine Gutmütigkeit haben sehr zu seiner Beliebtheit beigetragen.
Auch bei der Entwicklung neuer Rassen, wie z.B. dem deutschen Rheinländer,
hat es seinen Beitrag geleistet. Andere schwere Rassen sind durch das
Belgische Zugpferd verbessert worden, das Ardennenpferd ist mit seiner Hilfe
größer geworden. |