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Exterieurbeschreibung:
Der Barock-Knabstrupper besitzt immer die typische Fellfarbe mit einer klaren
Tüpfelung. Sein Langhaar ist manchmal etwas schütter. Bei einer Größe von 155 cm
Stockmaß trägt das Pferd einen mittelgroßen, geraden oder leicht konvexen, meist
hübschen Kopf. Sein schön getragener, kräftiger Hals, der in einen seichten
Widerrist übergeht, sitzt auf einer starken Schulter, die ihn gut zum
Kutschpferd eignen lässt. Der Rumpf ist tief und breit mit einer abfallenden
Kruppe. Die Beine sind kräftig und gesund und weisen keinen Behang auf.
Herkunft:
Der Barock-Knabstrupper wird nur noch selten in Dänemark gezüchtet.
Leistung:
Die Pferde sind beliebte Voltigier-, Zirkus-, Kutsch- und Barockpferde. Sie
haben ein entsprechendes Talent für die hohe Schule, sind aber auch gute Show-
und Freizeitpferde. Ihr Leistungsvermögen ist beachtlich.
Zuchtgeschichte:
Diese Rasse wird heute zu den barocken Pferderassen gezählt und muss deshalb
hier als eigenständige Rasse erwähnt werden, da es heute drei Arten von
Knabstruppern gibt (Barock-Typ, Sportpferde-Typ und Pony-Typ). Seine direkte
Verbindung zum iberischen Nobelpferd ist allerdings nicht mehr genau
nachvollziehbar, ähnlich wie auch beim Friesen und einigen anderen Rassen. Zum
Ende des 18. Jahrhunderts stand auf dem Gestüt Knabstrupp des Major Villars Lunn
eine kleine Zuchtherde iberisch geprägter Pferde, welche auf zwei ausrangierte
Stuten aus dem königlichen Marstall zurückging. Mit einem falbfarbenden
Frederiksborger-Hengst namens Baeveren gepaart, brachten sie gute Nachzucht, zu
der sich bald weitere erprobte Stuten gesellten. 1812 kaufte Herr Lunn von
Fleischer Flaebe in Holbæk eine Stute, die zur Gründermutter der eigentlichen
Barock-Knabstrupper-Rasse werden sollte. Die stichelhaarige, weißmähnige
Tigerscheckstute stammte aus dem Besitz eines spanischen Offiziers, der in
Roskilde in Gefangenschaft geraten war. Die Stute war ein außerordentlich
tüchtiges und leistungsfähiges Pferd und trug fortan den Namen Flaebehoppen. Mit
dem oben genannten Falbhengst brachte sie einen vorzüglichen Sohn zur Welt, der
als Flaeber-hingst bekannt wurde. Er soll in seinem Fell nicht mehr als 20
Farben vereinigt haben und war offenbar züchterisch stark frequentiert. Von
seinen zahlreichen Nachkommen wurde der ebenfalls getigerte Mikkel der
erfolgreichste und hinterließ seinerseits einen verbreiteten Stamm. Die Mehrzahl
des Knabstrupper-Schlages der alten Frederiksborger-Rasse wies jene bis heute
als typisch bezeichnete Tüpfelung auf. Die Pferde waren auf Seeland recht
verbreitet und als sehr leistungsfähig bekannt. Warum die Rasse schon sehr früh,
etwa um die Mitte des 20. Jahr bekannt. Warum die Rasse schon sehr früh,
etwa um die Mitte des 20. Jahrhunderts verfremdet wurde, bleibt unbekannt.
Jedoch ist der Barock-Knabstrupper heute vom Aussterben bedroht.
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