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Exterieurbeschreibung:
Mittelgroß (ca. 135 bis 148 cm), drahtig und etwas kantig wirkend, haben
Banker-Ponys, auch Shakleford-Ponys genannt, meist große Ramsköpfe und erinnern
an Berber. Der Hals ist dünn mit einer dichten Mähne. Der Widerrist ist flach
und die Schulter steil. Die Brust ist tief. Der Rücken ist gerade und geht in
eine abfallende Kruppe über. Der Schweif ist tief angesetzt. Die Beine sind
stämmig mit kräftigen Gelenken und harten Hufen. Die Ponys stehen somit im
ursprünglichen Typ des verwilderten amerikanischen Mustangs iberischer Prägung.
Herkunft:
Die Tiere leben auf den kahlen, rund 170 Meilen messenden Sandbänken, darunter
mehrere Inseln, vor der Küste von North Carolina/USA.
Leistung:
Das Temperament der Ponys ist außergewöhnlich angenehm. Sie sind ausdauernde und
leistungsfähige Reitponys. Zudem sind sie zäh und gesund sowie äußerst
instinktsicher.
Zuchtgeschichte:
Seit den Tagen der Kolonialisierung durch Spanier und Engländer befinden sich
auf den Sandbänken und Inseln vor North Carolina einige wild lebende Ponys. Die
Vorfahren dieser Tiere wurden ab 1521 durch die Spanier, zwischen 1583 und 1711
von den Engländern, hierher gebracht und vermehrten sich ungestört.
Die Familie Burrus hat sich um die Erhaltung und Vermarktung der Ponys verdient
gemacht. Die interessante Population wurde auch wissenschaftlich untersucht.
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