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Exterieurbeschreibung:
Der Kopf vom chinesischen Baise ist etwas schwer, jedoch ausdrucksstark mit
einem geradlinigen Profil, kleinen, dicken Ohren, ebenfalls kleinen Augen und
weiten Nüstern. Die Stirn ist mit einem üppigen Schopf bedeckt. Der Hals ist
kurz und dick. Die Schulter ist kräftig und ziemlich gerade mit einem
ausgeprägten Widerrist. Die Mittelhand ist kurz und die Brust tief. Die Kruppe
ist breit und leicht schräg. Der lange, dichte Schweif ist tief angesetzt. Die
Gliedmaßen sind kurz und haben eine ausreichende Knochenstärke. Die Unterarme
sind gut bemuskelt und die Röhren lang. Die Sprunggelenke sind breit und fest
und die Sehnen gut geformt. Die Hufe sind rund und mit einem sehr festen Horn
versehen. Es kommen alle Farben vor, vor allem aber Braune. Das Stockmaß liegt
bei 120 cm.
Herkunft:
Die Ponys werden in China gezüchtet.
Leistung:
Die drahtigen Gebirgsponys werden vor allem für Reit-, Last- und Gespannzwecke
verwendet. Extrem hart und robust, werden sie das ganze Jahr über im Freien
gehalten.
Zuchtgeschichte:
In der Region Guangxi sind die Einflüsse des Mongolischen Ponys, aber auch des
orientalischen Pferdes in unterschiedlichen Abstufungen deutlich zu bemerken. In
dieser Region entstand auch das Baise. Das allgemeine niedrige Niveau hat in
Guangxi keine nach europäischen Begriffen besonders hochwertige Ponyrasse
entstehen lassen. Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass das Baise unter
denkbar schlechtesten Bedingungen lebt sowie arbeiten muss und dabei
Erstaunliches leistet. Es stellt für die Bevölkerung eine wertvolle Hilfe und
einen Wirtschaftsfaktor dar. Die Ponys werden in halbwilden Herden gehalten.
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