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Charakteristisch ist die ganzjährige Lockenbildung der Körperbehaarung, d.
h. des Fells und des Langhaares. Auffällig auch, dass beim jährlichen
Haarwechsel auch das Mähnenhaar gewechselt wird, nicht selten auch das
Schweifhaar. Eine weitere Besonderheil ist die „Zebrierung", d. h. die
Querstreifen (Zebrastreifen) an den Beinen. Mittelgroßer Kopf mit breiter
Stirn, hohen Backenknochen, geradem Profil, auffällig die schräg
geschnittenen Augen. Mittelhoch aufgesetzter, gerader Hals, kräftiger,
tiefer Rumpf mit elastischer Rückenlinie und schräger Kruppe, kräftige
Gliedmaßen mit sehr harten Hufen. Vor allem Braune, Dunkelbraune und Füchse.
Die Rasse entstand im 20. Jh. Die Population umfasst ca. 2.000 Pferde, deren
Herkunft dunkel ist. Sicher ist nur, dass die ersten Exemplare 1898 von den
Farmern der Peter-Hanson-Range, Peter und Tom Dameare 1898 von den
Farmern der Peter-Hanson-Range, Peter und Tom Damele, bei einem Ritt durch
die Berge Nevadas entdeckt wurden. Die beiden setzten alles daran, die
„lockigen Mustangs" zu fangen. Die „Rasse" erhielt den Namen Bashkir Curley,
in Erinnerung an das russische Baschkirenpferd, dessen Fell im Winter sehr
dicht wird und sich im Winter kräuselt. Die Abstammung von dem russischen
Baschkiren wird aber von den Zoologen in Frage gestellt, da es bis zur
Ankunft der spanischen Eroberer um 1500 keine Pferde in Amerika gab und die
Landbrücke, die heutige Beringstraße, schon seit der Eiszeit nicht mehr
bestanden hat. Sehr wahrscheinlich haben jene Wissenschaftler recht, die von
einer Mutation sprechen. |