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Ein gefälliges, mittelschweres, rumpfiges Pferd. Der Kopf mittelgroß,
trocken, mit aufmerksamen, freundlichen Augen, kräftiger, gut gewölbter
Hals. Gut markierter Widerrist, lange schräge Schulter, mittellanger,
kräftiger Rücken mit guter Hinterhand. Gutes Fundament mit harten Hufen.
Alle Grundfarben
Sie ist eng verknüpft mit der Pferdepassion des württembergischen
Fürstenhauses und den Hofgestüten Marbach und Weil, aber auch mit den
geographischen und agrarischen Bedingungen, die einer bäuerlichen
Pferdezucht abträglich waren. Auch fehlte es an einem verbindlichen
Zuchtziel. Dieser Zustand wurde erst durch den Landoberbindlichen
Zuchtziel. Dieser Zustand wurde erst durch den Landoberstallmeister von
Hofacker beendet, der einen geeigneten Warmblüter im Anglo - Normänner Cob -
Typ aufstellte. Von 1872 bis 1888 wurden insgesamt 30 Hengste aus der
Normandie in die Landespferdezucht eingebracht und damit dem Württemberger
Pferd sein Typ gegeben. Um 1900 durchgeführte Kreuzungsversuche mit
Englischem Vollblut, Holsteiner- und Oldenburger-Hengsten wurden nach
wenigen Jahren aufgegeben und ein bodenständiges, starkes, schönes Pferd
geschaffen. Doch ein Pferd dieses Typs entsprach nach 1950 nicht mehr den
Bedürfnissen, der Württemberger wurde zum Sportpferd umgezüchtet. Der
Altwürttemberger war vom Aussterben bedroht, als 1988 in Marbach ein Verein
zu seiner Erhaltung gegründet wurde. |