| Mittelgroßes, ausgesprochen robustes Pony
mongolischen Typs, das auch an den alten Kirgisen erinnert. Derber, großer
Kopf mit kleinen Augen auf kurzem, geradem Hals. Flacher Rist, langer,
kräftiger Rücken und abgeschlagene Kruppe. Rumpf relativ tief und breit, mit
kräftiger, steiler Schulter. Die Beine sind kurz, kräftig und extrem
widerstandsfähig, mit harten, gesunden Rufen und wenig Behang. Große
Trittsicherheit, Ausdauer und Genügsamkeit zeichnen die Rasse aus, die
hauptsächlich Packpferde liefert. Farben: Füchse, Schimmel, Braune und
Falben.
Wrangel führt das Altai-Pferd auf die Tiere der im 17. Jh. dorthin
eingewanderten Kalmücken zurück und weist auf der im 17. Jh. dorthin
eingewanderten Kalmücken zurück und weist auf seine Ähnlichkeit mit dem
Kirgisen des alten Schlages hin. Heute ist dieses zähe Pony nach wie vor ein
unentbehrlicher Helfer der Bevölkerung. Die extrem kalten Winter und die
spärliche Vegetation haben ein genügsames Tier geformt. Allerdings wurde im
Altai stets weniger Wert auf die Reit- und Zugeigenschaften als auf die
Eignung zum Packtier gelegt. Die Ponys sind imstande, Lasten von bis zu
150kg zu schleppen, auch im Schnee und bei mangelhafter Fütterung. Halbwild
in Tabunen gehalten, ernähren sich die Altais im Winter von unter dem Schnee
Hervorgescharrten Flechten und Moosen. Heute existieren zwei Typen, ein
etwas kleinerer, derber und ein veredelter, größerer, dem ein Schuss
Reitpferdeblut zugeführt wurde. |