| Hochedles
Leistungspferd mit geradem Kopf, schlankem Hals und mittellanger, manchmal
steiler Schulter. Ausgeprägter Widerrist und abfallende Kruppe. Lange,
widerstandsfähige Beine mit harten Hufen. Manchmal wenig Tiefe, schmale
Brust, verkehrter (Hirsch-)Hals, leichte Stellungsfehler; elastische,
raumgreifende Bewegungen mit besonders gutem Galoppiervermögen, auch Anlage
zu Pass und Tölt. Fell und Langhaar sind fein und seidig, häufig Füchse und
Braune mit glänzendem Kupferton, auch Falben, Schimmel und Rappen.
Der russische Achal
Tekkiner isst eine Rasse antiken Ursprungs. Seine Herkunft isst unbekannt;
möglicherweise handelt es sich bei ihm um einen Zweig der iranischen
Turkmenen. Diverse Hinweise belegen, dass es Achal Tekkiner schon seit 500
v. Chr. gibt.
Der Achal Tekkiner ist ein echtes Wüstenpferd. Die nomadisierenden Stämme
der Turkmenen haben dieses Pferd in den abgeschiedenen Hochebenen
Zentralasiens seit alters gezüchtet, dabei waren Qualität und
Artenreinheit von ganz besonderer Bedeutung.
Der Achal Tekkiner hat ein großes Durchhaltevermögen. Er ist sehr schnell,
beinahe unverwüstlich, hat kaum Ansprüche an sein Futter und erträgt extreme
Temperaturschwankungen. Seine2 Ausdauer stellte er 1935 unter Beweis, als
eine Herde von Achal Tekkinern 4300 km von Ashkabad nasch Moskau zog. Auf
ihrem Weg mussten sie in drei Tagen - ohne Wasser - ein 360 Kilometer langes
Wüstengebiet durchqueren.
Der Achal Tekkiner hat prachtvolle Bewegungen, und er ist in vielerlei
Hinsicht ein ;sehr gutes Reitpferd. Sein eigenwilliges Temperament ist in vielerlei
Hinsicht ein ;sehr gutes Reitpferd. Sein eigenwilliges Temperament macht
seine Führung allerdings sehr schwer. Das Pferd ist eng mit dem Lomud
verwandt, der auch direkt vom Turkmenen abstammt. Mit 140 cm Stockmaß ist
der Lomud allerdings kleiner und kompakter als der Achal Tekkiner, außerdem
ist er nicht so schnell. |